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Zeckenschutz

Jedes Jahr im Frühling stellt man sich als verantwortungsbewusster Hundehalten die Frage: „Wie schütze ich meinen Hund“?

 

Das Zeckenaufkommen nimmt jedes Jahr zu und sie sitzen überall. So empfinde ich das zumindest. Es gibt verschiedene Ansätze. Beim Tierarzt bekommt man Tabletten, Halsbänder oder Spot-on. Alternativ wird mit Bernsteinhalsbändern, energetisch aufgeladene Anhängern, Knoblauchpräparate, Kräuterpräparate, Sprays, Homöopathie, Schüsslersalz-Mischungen, etc. geworben.

 

Ich bin schon lange weg von der Chemiekeule, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass es für den Hund gesund oder unbedenklich ist, wenn man ihm ein giftiges Mittel auf die Haut träufelt oder ihn ständig mit einem Gifthalsband herumzulaufen lässt. Der Mensch sollte es aber möglichst vermeiden mit diesen chemikalien in Berührung zu kommen.

 

In der Zeckenhochsaison meide ich den Wald, lasse meinen Hund nicht durch hohe Wiesen laufen (was man ja so oder so nicht tun sollte), und suche ihn abends nach Zecken ab. Natürlich wird das mit dem absuchen schwieriger je grösser und behaarter der Hund ist.

 

Prophylaktisch bekommt mein Hund im Frühling eine spezielle Kräuterkur für den Stoffwechsel. Jetzt gibt es etwas mehr B-Vitamine (sollte vom Fachmann berechnet werden) und Kokosfett ins Futter. Bis jetzt fahren wir damit sehr gut.

 

Natürlich ist es immer hilfreich wenn das Immunsystem des Tieres in Hochform ist. Dies bedingt dass das Tier mit allen Vitaminen/Mineralien und sonstigen Nährstoffen optimal abgedeckt ist. Eine Rationsüberprüfung kann einen allfälligen Mangel aufdecken.

 

Schlussendlich muss aber jeder Tierhalter selber entscheiden wie er sein Tier schützen will. Am besten lässt man sich von verschiedenen Seiten beraten. So bekommt man eine gute Übersicht über alle Möglichkeiten.