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Allergie, was nun?

 Erbrechen, Durchfall, Juckreiz, Hotspot….alles Anzeichen dass der Hund unter einer Allergie oder Unverträglichkeit leiden könnte.

 

An erster Stelle der Allergieauslöser stehen Flohbisse, dies äussert sich dann meist in plötzlichem sehr heftigem Juckreiz. Da „leider“ nur 5% der Flohpopulation auf dem Hund lebt, muss die ganze Wohnung flohfrei gemacht werden, deshalb muss auch Sofa, Liegeplätze, Teppiche etc. behandelt werden damit auch die Larven und Eie...r abgetötet werden.

 

Umweltallergene wie Gräser-, Baumpollen, Schimmelpilze, Hausstaub-, Futter-, Grasmilbenkommen kommen an zweiter Stelle.

 

Erst an dritter Stelle kommen die Futtermittelunverträglichkeiten und Futtermittelallergien. Der Hund verträgt das Futter oder einen Bestandteil des Futters nicht. Das Tier kann auch allergisch auf künstliche Zusätze oder Konservierungsmittel reagieren. Teilweise spielt sogar die Fütterung des Rindes eine Rolle ob der Hund das Fleisch verträgt oder nicht. Hier kommt man um eine Ausschlussdiät kaum herum.

 

Die Ausschlussdiät besteht aus ca. 2 Komponenten welche der Hund bis anhin noch nie bekommen hat, nach 6 - 8 Wochen wird die Ration dann langsam so angepasst dass sie auch wieder alle Nährstoffe abdeckt. Jedes zusätzliche Futtermittel/Nährstoffpräparat muss einzeln dazu gefüttert werden damit man sicher sein kann, dass das hinzugefügte Futtermittel keine Allergie auslöst.

 

Es macht Sinn seinem Hund, auch wenn er keine Allergien hat, nicht alle Fleischsorten zu füttern. Sollte er dann doch einmal eine Allergie entwickeln, hat man noch Fleischsorten zur Verfügung welche man während der Ausschlussdiät und ev. auch langfristig füttern kann. Gerne berate ich euch rund um die Hundefütterung!

 

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